Ein Hauch von Hollywood auf dem Dörp – Tag 11 der Sommeruniversität 2010

Grosser Drehtag für die Spot-Gruppe „Bioenergiedörfer MV“. Sie hatten sich ebenfalls zum Ziel gesetzt einen Spot für die Initiative der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern(ANE) zu produzieren, wodurch nun die Radio- als auch die Web 2.0-Werkstätten auf ein Ziel ausgerichtet waren. Als Schauspieler konnten drei ältere Herren aus der Region gewonnen werden, allesamt sympathische mecklenburger Orginale. Gewürzt wurde dieses Trio durch einen eigens engagierten Schauspieler aus Berlin, der in die Rolle eines Stromvertreters auf dem Dorf schlüpfte. Die Handlung des Spots lässt sich nun schon fast erahnen – jedenfalls entstanden sehr überzeugende Bilder. Alles lief sehr professionell, ein Hauch von Hollywood kam im Drehort auf. Die Beteiligten hatten Spass und verbrüderten sich mit den Einheimischen.

Die Viral-Gruppe wird nicht müde. Sie produzieren und produzieren unablässig, nun nach eigenen Drehbüchern. Ihren Feierabend am See hatten sie sich redlich verdient.

Von der Radio-Gruppe ist mir nicht so viel bekannt, da sie in einem ruhigen Ort im Nachbarort arbeiten – bei uns wäre es auch etwas wuselig. Einige Vertreter der Audio-Gruppe fuhren nach Güstrow, um dort Herrn Henrik Manthey, einen weiteren Mitarbeiter der ANE, zu interviewen.

Die Spot-Gruppe „Kinder“ befand sich in Vorbereitungen auf den morgigen Drehtag – hier eine kleine Momentaufnahme.

Die Web 2.0 Gruppe blieb fast geschlossen in Karnitz vor ihren Rechnern und bastelte am Blog oder erstellte Inhalte. Es wurde viel diskutiert, da das Thema Bioenergie auch sehr kontrovers gesehen werden kann. Dies ist dann nämlich der Fall, wenn landwirtschaftliche Produkte, die eigentlich potentielle Lebensmittel darstellen, zur Energiegewinnung genutzt werden. Wandert Mais oder Weizen in den Gärtopf und nicht etwas auf die Teller, so werden die Lebensmittel dadurch verknappt und die Preise steigen. Dies vor dem Hintergrund der Hungerproblematik in der Welt betrachtet, ist schon stark zu hinterfragen und sollte von uns auch so im Blog benannt werden. Weiterhin wurde über die damit einhergehende Gefahr von Monokultur-Anbau gesprochen. Das Ideal eines Bioenergiedorfes lag für uns in einem Energiemix aus erneurbaren Energien, der nicht allein auf den Einsatz von Biogasanlagen setzt, da sich hierdurch die oben angesprochenen negativen Auswirkungen reduzieren bzw. gar nicht entstehen. Auch in der Radio-Gruppe gab es eine ähnliche Diskussion. Sie wollten ebenfalls in ihren podcast einen kritischen Kommentar einbauen.

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