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2010 | Deutschland, Deutsch

Premierentag & The End – Tag 13 der Sommeruniversität 2010

Erschöpft, übernächtigt, aber auch glücklich machten sich heute früh alle Teilnehmer auf den Weg in das Kulturhaus Lelkendorf, wo die Produkte der einzelnen Workshops der Öffentlichkeit, Presse, aber auch den anderen Gruppen präsentiert werden sollten. Der Saal war voll – erschienen waren neben den Teilnehmern der Sommeruniversität, den Schauspielern der Spots und deren Eltern, Anwohner, Lokalreporter und Interessierte.


Begonnen wurde mit der Präsentation der Spots, die von Sarah und Iken anmoderiert wurden. Zunächst wurde allen Beteiligten gedankt, vor allem den jüngeren Hauptdarstellern. Anschliessend wurde der Saal verdunkelt und die Flimmerstunde begann.


Alle drei Spots wirkten sehr professionell und wurden mit viel Beifall honoriert. In ihrer Wirkung sind sie sehr verschieden. Der Kinderspot, der mit kindlicher Naivität auf das Problem des Klimawandels aufmerksam macht, ist sehr emotional und herzerweichend. Die anderen beiden Spots stehen dem ersten allerdings in nichts nach. Der Apfel-Spot, der in Stop-Motion-Manier geschnitten wurde, wirkt ebenfalls sehr einzigartig und wirbt für regionales Obst. Der Bioenergiedorf-Clip glänzt ebenfalls in allen Belangen – Bilder, Schauspieler und Aussage, alles passt zusammen.

Anschliessend präsentierte die Web 2.0-Gruppe ihr Ergebnis. In der letzten Woche hatte sie an einer Kampagne gearbeitet, die über das Internet die Bioenergiedörfer in Mecklenburg-Vorpommern bewerben bzw. ein Bewusstsein für das Thema in der internetaffinen Bevölkerung schaffen sollte. Dazu wurde der Blog www.dorfenergie-mv.de erstellt, der zum einen Informationen zum Thema bereitstellt und auf der anderen Seite als partizipative Kommunikationsplattform Verwendung findet. Über einem Blogpaten sollen den Anwohner, Bürgermeister, Gemeindevertretern und Landwirten die Möglichkeit gegeben werden, ihre Erfahrungen zu Bioenergiedörfer anderen Interessierten kund zu tun. An Hand erster Einträge zeigte sich nun auch, warum die Web 2.0-Gruppe in den letzten Tagen die Rechner verlassen hatte und sich in der Offline-Welt herum trieb.

Daraufhin wurden die Arbeiten der Viral-Spot-Guppe präsentiert. Es war erstaunlich was sie in der letzte Woche auf die Beine gestellt hatte. In 9 teils schockierenden, teils heiteren, teils stark symbolischen Spots bewiesen sie, dass es nicht immer Eisbären braucht, um das Thema Klimawandel zu kommunizieren.

Im Anschluss wurde es wieder heller im Saal. Die Türen wurden aufgesperrt, frische Luft zirkulierte, während die Anwesenden dem fast einstündigen podcast der Radiogruppe lauschten.Der podcast gibt einen sehr guten Einstieg in das Thema Bioenergiedörfer, gerade durch die Vielfalt der Stimmen. So werden Landwirte, Bürgermeister und ein Vertreter der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern interviewt, die zusammen eine sehr guten Einblick in die aktuelle Entwicklung im nordöstlichsten Bundeslandes geben. Zudem gab es dann auch noch einen sehr kritischen Kommentar von Ingo mit dem Titel „Wenn Biogasanlagen unser Essen auffressen“. Im zweiten Teil des podcasts wurde auf die Sommeruniversität eingegangen. In sehr frischer Art und Weise wurde mit vielen O-Tönen und Szenenschnipseln das Gefühl der Sommeruniversität eingefangen.

Nach der Veranstaltung begann der schmerzlichste Teil des Tages. Es hiess Abschied nehmen von den Menschen, mit denen man in den letzten Tagen durch die intensive Arbeit und die Zeit am abendlichen Lagerfeuer zusammen gewachsen war. Freundschaften hatten sich gebildet, die wohl die Zeit der Sommeruniversität überdauern werden.


Allen einen herzlichen Dank für die wunderbare Zeit. Bis demnächst.

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