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2011 | ESD LT, Deutsch

Auftaktveranstaltung der 6. MCCC “Renewable Energies”

Nach über zehn Stunden Programm – natürlich mit ausreichend Pausen – endet der erste Tag der Master Class Course Conference der HNEE (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde).

Unter dem Thema “Renewable Energies – Technologien, Konzepte und Kommunikation für den Klimaschutz” findet in dieser Woche, gleichzeitig zur UN Klimakonferenz im südafrikanischen Durban, die sechste Master Class Course Conference in den Räumen der Beuth Hochschule für Technik in Wedding statt. Studierende der Berliner (und Nicht-Berliner) Hochschulen und Interessierte aus anderen Bereichen nutzen diese Chance zur Weiterbildung und werden bis Freitag an Vorträgen, Foren und einer Exkursion rund um das Thema “Erneuerbare Energien” teilnehmen.

Mit Michael Kilpper und Dietrich von Tengg-Kobligk kamen im vormittäglichen Block der Veranstaltung zwei Vertreter der europäischen Perspektive der Energiepolitik zu Wort. Albrecht Tiedemann von der Renewables Academy AG widmete sich den “aktuellen Herausforderungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland”.

Als Vertreter der Beuth-Hochschule stellten Prof. Dr. Florian Schindler und Silja Krösche anschließend die hochschuleigenen zwei Fernstudiengänge – Master of Business Administration (MBA) Renewables und Master of Engineering Energie- und Ressourceneffizienz – vor. Anschließend ging Dr. Alfred Herberg vom Bundesamt für Naturschutz auf das gespannte Verhältnis von Erneuerbaren Energien und Biodiversität ein.

Im nächsten Block erheiterte Dr. Gerd Rosenkranz von der Deutschen Umwelthilfe das Publikum mit einer äußerst belebenden Präsentation über die Energiekommunikation. In seinem Vortrag versuchte er zu beantworten, ob der Journalismus (~die Energieberichterstattung) auf der Höhe der Zeit sei und veranschaulichte dies an mehreren Beispielen aus dem Printjournalismus.

Prof. Dr. Jürgen Schmid vom Kasseler Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik brachte anschließend den äußerst positiven Bericht über eine “regenerative Energievollversorgung”, die möglich sei und – auf lange Sicht – auch nicht teuer. Wichtig sei, dass die Politik die Schritte zu dieser “Wende zur Nachhaltigkeit” einleite.

Ein wenig verspätet kam – nach einer kurzen Kaffeepause – am Nachmittag Prof. Dr. Felix Ekardt zu Wort. Der dem Publikum in unnachahmlicher Schnelligkeit sein 730-Seiten-schweres Werk “Theorie der Nachhaltigkeit” anhand von vier Folien präsentierte.

Mit dem Festvortrag zum Thema “Perspektiven für die Energie- und Klimapolitik – Europa als Modefall” schloss Prof. Hans-Peter Piorr, Vizepräsident der HNE Eberswalde, die Vortragsreihe des ersten Tages. Abschließend stand noch die Podiumsdiskussion auf dem Programm.

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