Partizipieren – Interagieren – Kollaborieren – Projektmanagement 2.0

Kollaboratives Arbeiten im Web 2.0?

Die Weltretter 3.0, so der polarisierende Titel eines ZDF Beitrags. Wir vernetzen uns weltweit, um Veränderungen anzuregen. Wie im web 2.0 über Blogs oder social networks.

Spannender wird es, den ganzen Arbeitsprozess zu betrachten. Wie lassen sich dezentral in größeren Gruppen Dokumente bearbeiten, Projekte planen, Zeit managen, Ideen entwickeln? Klar, ganz einfach übers Telefon oder wie wäre es mit dem guten alten Email-Verkehr? Möglich ist das schon, aber aufwendig.

Tools im web 2.0 ermöglichen es mittlerweile von jedem Ort gleichzeitig und gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten.

Gleichzeitig Dokumente bearbeiten, Projekte planen, Zeit managen, Ideen entwickeln?

Lokal und doch global agieren?

Open source nutzen ohne weltweite Konzerne zu fördern?

Kollaborativ arbeiten und doch nicht an einem Ort sitzen?

Agieren statt Reagieren?

Leadership aushandeln und basisdemokratisch kommunizieren?

Fangen wir bei der Idee an! Hier eignet sich häufig eine Mindmap

Ganz einfach ließe sich dies mit corkboard lösen, eine interaktive Pinnwand, an der gleichzeitig Personen mit Zugang zu diesem Pad Ideen auf Notizzettel schreiben können. Ohne Anmeldung und kostenfrei.

Es gibt auch die Möglichkeit eigene Mindmaps kollaborativ zu erstellen, hier eignet sich zum Beispiel freemind. Dies muss zunächst geladen werden, ist open source und kann dann kollaborativ genutzt werden. Genauso können Zeichen- und Whiteboards für die Erstellung verwendet werden. Diese sind größtenteils ebenfalls ohne weitere Anmeldung möglich. Scriblink ist eines dieser Angebote, die zum Zeichnen, Bearbeiten und Erstellen von Grafiken dient.

Projektmanagement 2.0?

Das wird schon komplizierter. Die vorhandenen Tools gehen mit einer Anmeldung einher, sind dann jedoch gemeinsam und meist kostenfrei anwendbar. Dabei kommt es auf das Interesse und die Größe des Projektes an. Geht es dir darum, dein Projekt in social networks zu verbreiten, lohnt sich ein Blick auf wunderkit. Steht der Arbeitsprozess im Vordergrund, wird Trello häufig empfohlen. Hier können anhand von Listen, Aufgaben verteilt und Ideen gesammelt werden. Insgesamt heißt es wohl einfach ausprobieren.

Insgesamt also alles super und global denken und lokal handeln, könnte auch zu einer globalen Handlung führen? Ja irgendwie schon, solange die Internetverbindung vorhanden ist, englisch kein Problem darstellt und die CO2-Bilanz des Cloud Computing ausgeglichen bleibt. Erste Idee wäre demnach, die Rechenzentren mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen!

Also Zeit eintakten (z.B. mit IKalender), online treffen, gemeinsam Ideen entwickeln, Projekt planen, Arbeitspapier erstellen (wie wäre es mit piratenpad?) und präsentieren! Eine Übersicht über mögliche Tools für alle Bereiche der Projektplanung finden sich unter delicious.

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