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Deutsch, Practicas | Internship

“Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.”

Elbehochwasser 2013 in meiner Heimatstadt Dresden

Elbehochwasser 2013 in meiner Heimatstadt Dresden

Die Welt hat sich verändert, seit Erich Kästner diese Worte formulierte und doch weist die Aussage in ihrer Einfachheit und ihrem Wahrheitsgehalt eine fortbestehende Aktualität auf.

Angesichts des Klimawandels sind schnellstmöglich Taten statt Lippenbekenntnisse gefordert. Ein Umdenken muss auch in veränderten Verhaltensweisen resultieren. Umweltbewusstsein kann nicht durch Geld erkauft, sondern muss durch positiven Verzicht gelebt werden.

Ich weiß, dass all diese Sätze wahr sind. Ich habe kein Auto. Ich esse kein Fleisch. Ich wäre gern durch und durch grün… Aber letztendlich plane ich eine Südostasien-Reise, anstatt eine klimaneutrale Radtour an die Ostsee zu unternehmen, was eine Katastrophe für meine CO2-Bilanz ist. Ich achte beim Einkauf auch auf die Herkunft des Gemüses und Obstes. Dennoch greife ich manchmal zu spanischen Gurken und Tomaten.

Ich möchte gern etwas gegen den Klimawandel tun! Oder, realistischer, zumindest einen kleinen Beitrag dazu leisten… Indem ich mich selbst immer wieder hinterfrage und an mir arbeite. Außerdem möchte ich daran mitwirken, die Aufmerksamkeit der Menschen für dieses Thema zu gewinnen, sie zu sensibilisieren, sie anzuregen etwas zu tun!

Aus diesem Grund fand ich das KMGNE mit den übergreifenden Zielstellungen einer nachhaltigen Kommunikation und neuen Lernkulturen als Praktikumspartner sehr reizvoll.

Zu meiner Person

An mein Abitur anschließend, begann ich Politikwissenschaft zu studieren. Im Rahmen dieses Studiums nahm ich die Chance wahr, ein Auslandssemester in Frankreich am l’Institut d’études politiques Lyon zu verbringen. Dieser Aufenthalt ermöglichte es mir fachlich in neue Themengebiete der Politikwissenschaft einzusteigen und meine Sprachkenntnisse zu verbessern sowie die schmackhaften Köstlichkeiten der französischen Küche kennen zu lernen.

Daran anschließend ging ich für ein Praktikum bei einer NGO, welche sich der Verständigung zwischen Palästinensern und Israelis widmet, nach Jerusalem. Diese wechselvolle Zeit bildete eine komplett neue Erfahrung für mich im Sinne einer intensiven Begegnung mit anderen Kulturen und der Konfrontation mit unterschiedlichen Sichtweisen in einer komplexen Problemlage an einem der Brennpunkte der Weltpolitik.

Da ich während meines Studiums ein ausgeprägtes Interesse an Umweltpolitik entwickelt habe, begann ich nach meinem Bachelorabschluss in Politikwissenschaft, Angewandte Umweltwissenschaften zu studieren. Um das Feld der Umweltpolitik angemessen erfassen und interdisziplinär arbeiten zu können, wollte ich sowohl über naturwissenschaftliche als auch politik- bzw. sozialwissenschaftliche Kenntnisse verfügen. Aktuell stehe ich kurz vor meinem Diplomabschluss.

Ich stecke voller Erwartungen und Vorfreude hinsichtlich meines Aufenthaltes in Berlin als einer derart vielgestaltigen, lebendigen und spannenden Stadt und hoffe sehr, mich positiv in die Projektarbeit des KMGNE einbringen zu können.

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