auto mobilis | Die Kunst sich selber zu bewegen

„auto mobilis – Die Kunst sich selber zu bewegen“ ist ein programmatischer Ansatz zur Annäherung an „transformative literacy“. Für die Jahre 2016/2017 entwickelt die Initiative „Ästhetik und Nachhaltigkeit“ und das CCCLab des KMGNE ein Suchdesign nach künstlerischen „Alphabetisierungsformen“, die helfen können, die Narrationen der Transformation in nachhaltiger Entwicklung und zur Klimakultur zu schreiben. Künstler und Wissenschaftler trafen sich am 30.Mai im Kulturhaus von Mestlin – eingebettet in die Ausstellung „Das Gute und das Böse“ (kuratiert von Andreas van Uehm) – um erste Entwürfe reflexiver Kompetenzentwicklungen zu beraten.

Das KMGNE wird dazu ein Kunstprojekt initiieren. In diesem berichten Bewohner/-innen vieler Regionen des Landes MV über ihre Lebensentwürfe, die 30 Jahre in die Zukunft reichen – und sie ergänzen ihre individuellen Lebensentwürfe mit Beschreibungen, wie ihr Dorf oder ihre Stadt aussehen müsste, damit ihr Lebensentwurf aufgehen kann.

automoblis: Fahrrad | Foto: Anne Mette CC-BY-4.0

Die Berichte und Erzählungen der Bewohner/-innen werden transmedial „aufgezeichnet“. Sie werden als Episoden in einer „großen Geschichte von MV in 2050“ zusammengeführt und sind wunderbare Hilfsmittel, um in einem visionären – virtuellen und visuellen Reiseführer dargestellt zu werden. Die transmedialen Episoden entstehen, indem Künstler/-innen unterschiedlicher Formate in die Dörfer hinabsteigen und dort mit den Dorfbewohner/-innen spontan in Workshops arbeiten.

Weitere Informationen:

Initiative Ästhetik und Nachhaltigkeit

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